{"id":239,"date":"2013-03-19T18:19:40","date_gmt":"2013-03-19T16:19:40","guid":{"rendered":"http:\/\/web98.mis63.de\/vg\/?page_id=239"},"modified":"2013-03-19T18:19:40","modified_gmt":"2013-03-19T16:19:40","slug":"3-12-2007andreas-wiehls-beitrag-zur-erzahl-hommage-im-burgerhaus-dietzenbach","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.valeri-gourski.de\/?page_id=239","title":{"rendered":"3.12.2007\tAndreas Wiehls Beitrag zur Erz\u00e4hl-Hommage im B\u00fcrgerhaus Dietzenbach"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><b>Andreas Wiehls Beitrag zur Erz\u00e4hl-Hommage<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b>im B\u00fcrgerhaus Dietzenbach am 13.Dezember 2007:<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0A wie Arbeitserlaubnis<\/b>\u00a0Valeri wurde amtlich ausweislich best\u00e4tigt, dass er in Deutschland ausschlie\u00dflich in der Kunst Arbeit aufnehmen d\u00fcrfe. In anderen Bereichen war ihm die Arbeitsaufnahme nicht gestattet. Ausschlie\u00dflich k\u00fcnstlerische Arbeit war ihm gestattet. Verzeihung f\u00fcr die Wiederholung, aber mir ist keine zweite derartige Einschr\u00e4nkung bekannt.<\/p>\n<p><b>A wie Auto<\/b>\u00a0Das Auto war f\u00fcr Valeri mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es war Symbol von Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit. Valeri hat, solange ich ihn kenne, immer ein Auto gefahren. Grunds\u00e4tzlich alte Kutschen. In ihnen transportierte er sich, seine Freunde und seine Malerei. Er reparierte alles selbst. Er liebte seine Autos wie andere ihren Balkon; dazu geh\u00f6rte auch ihre zeitweise Bepflanzung mit Zwiebeln und Efeu. Valeri bezog niemals Sozialhilfe, deren Bezug den Besitz eines eigenen Autos nicht zugelassen h\u00e4tte.<\/p>\n<p><b>B<\/b><\/p>\n<p><b>C<\/b><\/p>\n<p><b>D wie d\u00e4monistisches System\u00a0<\/b>Ein Gesellschaftssystem, das von oben her nicht stimmt, wie Valeri es in der Sowjetzeit es erlebt hat. Die Formulierung des Begriffs setzt erhebliche philosophische Arbeit und Einsicht voraus. Die Namensfindung, die das Unheil benennt, hebt es damit noch nicht auf, nat\u00fcrlich, aber sie befreit den Einzelnen aus der pers\u00f6nlichen Schuld f\u00fcr das, was er nicht zu verantworten hat. Das ist eine nicht zu untersch\u00e4tzende Basis f\u00fcr individuell freies Arbeiten. Der Begriff m\u00fcsste im philosophischen Club gefunden worden sein, dem Valeri in Kovel angeh\u00f6rte.<\/p>\n<p><b>D wie deutsche Sprache<\/b>\u00a0Es geh\u00f6rt zum Ph\u00e4nomen Valeri, dass ein gebildeter Mensch wie er trotz mehr als 15 Jahren Aufenthalt im Land nur ein gebrochenes Deutsch spricht. Man kann das mangelnden Respekt vor seinem Gastland nennen. Was sind die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr? Schlie\u00dflich konnte Valeri auch komplexere Zusammenh\u00e4nge differenziert vermitteln. Valeri hatte eine Art Metasprache entwickelt. In dieser gab es einige Zentralbegriffe, wie sie teilweise in diesem Alphabet angef\u00fchrt sind. Die galt es aber mental zu begreifen, mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen. Seine sprachliche Beschr\u00e4nkung war Mangel und System zugleich.<\/p>\n<p><b>E wie Ekstase<\/b>\u00a0Ekstase war ein zentraler Moment in Valeri\u2019s Leben. Kunst in Ekstase, Frauen in Ekstase. Religi\u00f6se Ekstase. Ekstase war mehr als eine Pfeife, die man sich ansteckte, sondern h\u00f6chstes Freiheitserleben. Ein zentraler Angelpunkt seiner Kunst und seiner Philosophie. In der Ekstase l\u00f6sten sich die Gedanken auf, unter denen Valeri, und nicht nur er, litt. Hier wurde, wenigstens zeitweise, ein neues Land betreten, in denen die Standesunterschiede nicht mehr galten, wo alle Menschen gleich waren.<\/p>\n<p><b>F wie Frauen<\/b>\u00a0Valeri liebte Frauen.<\/p>\n<p><b>G wie Gespr\u00e4ch<\/b>\u00a0&#8222;Was sprechen die?&#8220; sagte Valeri mir einmal mit Blick durch das Fenster in die Lissabon-Bar. An jedem Tisch eine Kerze und Menschen, die aufeinander einsprachen. &#8222;Was haben die zu besprechen? Sie m\u00fcssten malen, oder tanzen oder Liebe machen. Wir m\u00fcssen das organisieren. \u201eSie haben nichts zu bereden, und das wenige, das sie bereden, reden sie fest.\u201c<\/p>\n<p><b>H wie Heimat<\/b>\u00a0Eine Bilderausstellung in der M\u00fcnchner Lukaskirche trug den Titel Heimat. Ekstase ist ein Hochgef\u00fchl, kann aber keine Heimat sein. In seiner Heimat Ukraine f\u00fcrchtete Valeri Verfolgung. Weder die kommunistische Ideologie noch der Glaube seines Vaters konnten f\u00fcr Valerie geistige Heimat sein. Seine eigene Philosophie lie\u00df ihn den Zustand der Heimatlosigkeit begreifen und so aushalten. Sein Ideal, das er anstrebte, war die Staatenlosigkeit. Valeri wollte nicht die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft. Die einzige Heimat, mit der Valeri nie gebrochen hatte, war seine Mutter.<\/p>\n<p><b>I<\/b><\/p>\n<p><b>J<\/b><\/p>\n<p><b>K wie Kaffee<\/b>\u00a0Nur wenige T\u00f6pfe wurden sooft gebraucht, wie der Kaffeetopf. Das Pulver wurde mitgekocht, der Kaffee abgegossen. Viel Zucker, keine Milch. Einmal vermengte er Kaffee mit Rotwein. Das mache man in Sibirien so.<\/p>\n<p><b>K wie KGB<\/b>\u00a0Valeri hatte zeitweise Kontakt zum KGB. Hier\u00fcber sprach er fast nie. Seine Paranoia d\u00fcrfte ihre Wurzeln in dieser Verstrickung haben. Soweit ich ihn verstanden habe, hatte er sich von diesem dunklen Kapitel seines Lebens trotz angedrohter Schwierigkeiten losgesagt.<\/p>\n<p><b>K wie Kleider<\/b>\u00a0Nur wenige Menschen besa\u00dfen so viele Kleider wie Valeri, ich glaube, nicht einmal Moshammer konnte da mithalten. Valeri hatte ein unglaubliches Gesp\u00fcr f\u00fcr Kleiders\u00e4cke. Hinter einer Hauswand versteckt, f\u00fchlte Valeri sie. Ich erinnere mich, einmal auf dem Boden seiner Wohnung in der Emil-Riedel-Stra\u00dfe in M\u00fcnchen buchst\u00e4blich einen Kleiderberg durchwatet zu haben. Und er behielt nur das Beste, war oft f\u00fcrstlich gekleidet. Meinem Stiefvater hatte er ein Sakko geschenkt, nachdem es ihm gefiel.<\/p>\n<p><b>K wie Kreisverwaltungsverrat<\/b>\u00a0Das KVR war Valeris st\u00e4ndiger Begleiter. Was f\u00fcr uns ein notwendiger Verwaltungsapparat ist, war f\u00fcr Valerie ein Ort oft erlebter Willk\u00fcr. Einmal wurde er vorgeladen, um seine Aufenthaltsverl\u00e4ngerung abzuholen. Statt deren Aush\u00e4ndigung wurde sein Ausweis eingezogen und seine nahende Ausweisung angek\u00fcndigt. Es war das erste mal, wo ich Valeri buchst\u00e4blich sprachlos erlebt habe, physisch sprachlos. \u201e<i>Kreisverwaltungsverrat<\/i>\u201c war ein bewusst so belassener Versprecher, phonetisch noch abgek\u00fcrzt als \u201e<i>Kreisverrat<\/i>\u201c.<\/p>\n<p><b>L<\/b><\/p>\n<p><b>M<\/b><\/p>\n<p><b>N wie Nomenklatura<\/b>\u00a0Die Nomenklatura war f\u00fcr Valeri der eigentliche Machthaber im Sowjetsystem. Eine Art abstrakter Diktatur, die unabh\u00e4ngig von einem pers\u00f6nlich schuldigen Machthaber funktionierte. Sie ist das ideologische System mit dem entsprechenden right thinking. Sie erzeugt das d\u00e4monistische System, wie das Ei das Huhn,.<\/p>\n<p><b>O<\/b><\/p>\n<p><b>P wie Paranoia<\/b>\u00a0Valeri war seine eigene Paranoia wohl bewusst. Aber er konnte ihr nicht ausweichen. In der ukrainischen Bar in M\u00fcnchen wurde er einmal von einem Unbekannten angesprochen, man k\u00f6nne ihm die Zunge abschneiden, falls er spreche. Als er die Bar verlie\u00df, sein Auto aufzusuchen, fand er einen Reifen zerstochen vor.<\/p>\n<p><b>P wie Petition oder Pr\u00e4zedenzfall<\/b>\u00a0Wir hatten eine Petition f\u00fcr Valeri im Bayerischen Landtag eingebracht. Ziel war es, ein Aufenthaltsrecht f\u00fcr einen Menschen zu erwirken, der unter schwierigen Umst\u00e4nden (Asylbewerberstatus) hier lebte, auf den Bezug von Sozialhilfe verzichtete, die Strukturen unseres Arbeitsmarktes nicht belastete, sondern Kraft seiner Phantasie ein eigenes Arbeitsfeld hier aufbaute und damit positive Impulse f\u00fcr die Gesellschaft setzte, einem solchen Menschen also ein Bleiberecht zu zusprechen. Er stelle eine Bereicherung f\u00fcr das Land dar. Ein solcher Pr\u00e4zedenzfall w\u00e4re nicht zu bef\u00fcrchten, sondern vielmehr zu w\u00fcnschen. Die Petition wurde leider abgelehnt.<\/p>\n<p><b>P wie philosophischer Club<\/b>\u00a0Valeri hat oft von einer kleinen Gruppe von K\u00fcnstlern gesprochen, der er damals angeh\u00f6rte.<\/p>\n<p><b>P wie Portr\u00e4t<\/b>\u00a0Valeri malte (!) eine Unzahl gro\u00dfformatiger Portr\u00e4ts. Meistens auf dem M\u00fcnchner Marienplatz an einer Staffelei, Gr\u00f6\u00dfe DIN 1 oder gr\u00f6\u00dfer. Er malte nach Wunsch: expressiv, impressionistisch, abstrakt, Es m\u00fcssen an die 5000 gewesen sein, in seiner M\u00fcnchner Zeit. In der Regel \u201everkaufte&#8220; er ein Portr\u00e4t f\u00fcr zehn Mark als Spende. Verkauf war ihm nicht gestattet. Er malte alle Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik und Kultur oder Alkoholiker, die er oft wegen ihrer Farbigkeit malerisch liebte. Bei den Letztgenannten war bisweilen er es, der den Preis f\u00fcr das Kunstwerk entrichtete.<\/p>\n<p><b>Q<\/b><\/p>\n<p><b>R wie Rheuma<\/b>\u00a0Im Pasinger Asylbewerberheim hatte Valeri das Privileg, einen eigenen Raum f\u00fcr sich alleine nutzen zu k\u00f6nnen. Es war Wohnzimmer und Atelier zugleich. M\u00f6glich wurde die Gew\u00e4hrung dieses Privilegs durch seine Lage: im Keller. Hier bekam er Rheuma.<\/p>\n<p><b>S wie Sozialhilfe<\/b>\u00a0War es Stolz, war es der eigene Autobesitz, aber Valeri bezog zu keiner Zeit Sozialhilfe. Es h\u00e4tte auch seinem Unabh\u00e4ngigkeitsstreben widersprochen. Dies war eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr seinen Kampf um ein Bleiberecht in Deutschland auch als nicht anerkannter Asylsuchender.<\/p>\n<p><b>S wie Spielplatz<\/b>\u00a0In Kovel, ca. 100 km von Tschernobyl entfernt, befindet sich ein gro\u00dfer Spielplatz, den Valeri konstruiert und bildhauerisch ausgestaltet hat. Das freie Kinderdenken in M\u00e4rchen und mythischen Figuren lag Valeri. Diese Neigung hat Felix von Solemacher, Leiter des Asylbewerberheimes in M\u00fcnchen-Pasing, gekannt und mit Valeris Hilfe dort einen Kinderspielplatz auf dem Hinterhof errichtet. Mir ist keine zweite Initiative dieser Art in diesen Einrichtungen bekannt.<\/p>\n<p><b>T wie Trag\u00f6die<\/b>\u00a0Es gibt 3 Kinder von Valeri. Sie leben in den Vereinigten Staaten. Seine Frau, die der Pfingstlergemeinde noch immer angeh\u00f6rt, hat sich aus Glaubensgr\u00fcnden von Valeri losgesagt. Valeri hat seine Kinder einmal in den Staaten besuchen k\u00f6nnen. Er konnte die Fremdheit nicht \u00fcberwinden. Das bezeichnete er als seine pers\u00f6nliche Trag\u00f6die. Er sprach selten dar\u00fcber.<\/p>\n<p><b>T wie Timofej,<\/b><\/p>\n<p>V\u00e4terchen Timofej Wassiljewitsch Prochorow<br \/>\nDie Ost-West-Friedenskirche in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Timofej Wassiljewitsch Prochorow, genannt V\u00e4terchen Timofej (russ. \u0422\u0438\u043c\u043e\u0444\u0435\u0439 \u0412\u0430\u0441\u0438\u043b\u044c\u0435\u0432\u0438\u0447 \u041f\u0440\u043e\u0445\u043e\u0440\u043e\u0432, wiss. Transliteration Timofej Vasil&#8217;evi\u010d Prochorov; * vermutlich 22. Januar 1894 in Bohajewskaja am Don (Russland); \u2020 13. Juli 2004 in M\u00fcnchen) war ein russischer Eremit in M\u00fcnchen.<br \/>\nGeboren in Russland, verdiente er sich im Zweiten Weltkrieg sein Geld in der Stadt Schachty damit, dass er f\u00fcr die besetzte Stadt Kohle ausfuhr. Die deutsche Wehrmacht zwang ihn mit Hilfe seiner Kutsche die Flucht der deutschen Soldaten vor der Roten Armee zu unterst\u00fctzen. Erst im Bezirk Rostow kam Timofej wieder frei. V\u00e4terchen Timofej berichtete sp\u00e4ter, er habe hier seine erste Marienvision gehabt.<\/p>\n<p>Nach Jahren der Odyssee erreichte er Wien und traf dort seine sp\u00e4tere Frau Natascha. Der Bau einer Kirche in Wien scheiterte an den dortigen Beh\u00f6rden, sodass ihre Flucht weiter ging, bis sie 1952 in M\u00fcnchen ankamen.<\/p>\n<p>Dort lie\u00dfen sie sich am Oberwiesenfeld, dem heutigen Olympiapark, nieder und bauten zwischen Kriegsschutt neben einem kleinen Haus auch eine Kapelle, sp\u00e4ter dann eine kleine Kirche. Alle drei Geb\u00e4ude wurden aus dem Schutt des zweiten Weltkriegs gebaut und bei der Einrichtung wurden gr\u00f6\u00dftenteils gefundene Materialien verwendet. Die Decke der Kirche wurde beispielsweise mit Schokoladenpapier &#8222;versilbert&#8220;. Jahrzehntelang lebten die beiden im stillen Einverst\u00e4ndnis der st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden in ihrem ohne Genehmigung gebauten Haus. Ende der sechziger Jahre wurde bekannt, dass die Sportst\u00e4tten f\u00fcr die Olympischen Sommerspiele 1972 auf dem Oberwiesenfeld errichtet werden sollten und V\u00e4terchen Timofej und seine Lebensgef\u00e4hrtin daher aus ihrem kleinen Haus vertrieben werden sollten. Erst durch nachhaltigen Protest der M\u00fcnchener B\u00fcrger und einiger Tageszeitungen wurde entschieden, dass das Olympiagel\u00e4nde etwas weiter n\u00f6rdlich verlegt wurde.<br \/>\nDie kleine Kirche wurde anschlie\u00dfend Ost-West-Friedenskirche genannt und gilt als eine der Sehensw\u00fcrdigkeiten in M\u00fcnchen.<br \/>\nOberb\u00fcrgermeister Christian Ude nannte sie den \u201eliebensw\u00fcrdigsten Schwarzbau\u201c M\u00fcnchens.<\/p>\n<p>1972 heiratete Timofej seine langj\u00e4hrige Lebensgef\u00e4hrtin Natascha, die f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter starb. Ihr Wunsch, neben der Kirche begraben zu werden, scheiterte an der B\u00fcrokratie. Wo sie liegen wollte, errichtete Timofej ein symbolisches Grab. Hin und wieder war er da zu sehen, Blumen aufs Grab legend oder betend. Bereits damals war er durch sein Alter (das nie vollends \u00fcberpr\u00fcft wurde) l\u00e4ngst zum \u201eWahrzeichen von M\u00fcnchen\u201c, \u201eOlympia-Eremit\u201c oder \u201eMethusalem vom Oberwiesenfeld\u201c geworden.<\/p>\n<p>Seit 2002 lebte er aufgrund seiner schlechten Gesundheit haupts\u00e4chlich in Krankenh\u00e4usern und Altenheimen, wo er auch verstarb. Timofej war, mit zuletzt 110 Jahren, der \u00e4lteste M\u00fcnchner. Timofej\u2019s Grab befindet sich auf dem Westfriedhof von M\u00fcnchen (Sektion 196, Nr. 45). Prochorow bestimmte acht Jahre vor seinem Tod den Russen Alexander Penkowski zu seinem Nachfolger.<br \/>\n\u00dcber das Leben von V\u00e4terchen Timofej wurde unter anderem ein Bildband und ein Kinderbuch ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Valeri kannte und liebte V\u00e4terchen Timofej. Wenigstens dieser Ukrainer verwirklichte seinen Traum: spirituell und ohne Ausweis, siegte er \u00fcber B\u00fcrokratie.<\/p>\n<p><b>U<\/b><\/p>\n<p><b>V wie Valeri<\/b><\/p>\n<p><b>W<\/b><\/p>\n<p><b>X<\/b><\/p>\n<p><b>Y<\/b><\/p>\n<p><b>Z wie Zinksarg<\/b>\u00a0Valeri\u2019s Vater war Bischof der Pfingstler, einer christlichen Gemeinde oder Sekte. Er wurde inhaftiert, man wusste nicht, wo er war, bis den Angeh\u00f6rigen sein Tod mitgeteilt wurde. Der Zinksarg mit den sterblichen \u00dcberresten wurde zur Bestattung zugestellt. Er wa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andreas Wiehls Beitrag zur Erz\u00e4hl-Hommage im B\u00fcrgerhaus Dietzenbach am 13.Dezember 2007: \u00a0A wie Arbeitserlaubnis\u00a0Valeri wurde amtlich ausweislich best\u00e4tigt, dass er in Deutschland ausschlie\u00dflich in der Kunst Arbeit aufnehmen d\u00fcrfe. In anderen Bereichen war ihm die Arbeitsaufnahme nicht gestattet. Ausschlie\u00dflich k\u00fcnstlerische Arbeit war ihm gestattet. 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